Wriezen
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Chronik 2005

Chronik 2005 der Stadt Wriezen

Erarbeitet von MR Dr. Jörg Kritzler – Stadtchronist -.

Januar: Die Eisbader trafen sich diesmal gemeinsam mit den „Hohenwutzener Krebsen“ am Neujahrstag zum traditionellen Eisbaden, auch wenn die Temperaturen nicht gerade eisig waren.
Mit Beginn des neuen Jahres eröffneten die Gebrüder Herder in der Frankfurter Strasse die „Herder § Herder Bau GbR“ mit Service rund ums Bauen. Dazu herzlichen Glückwunsch, immer volle Auftragsbücher und stets zufriedene Kunden.
Entsetzen dagegen bei den Kindern und Jugendlichen der Stadt, die am Jahresanfang ihre Freizeitstätte „Alcatraz“ im ehemaligen Amtsgericht aufsuchen wollten und vor verschlossenen Türen standen. Personeller Engpass war die Ursache.
Seit dem 1. Januar ist das Sozialamt der Stadt geschlossen.
Ärger um die Stadthalle gab es ebenfalls Anfang des Jahres. Der noch fehlende Eintrag ins Grundbuch bereitet  den neuen Besitzern Probleme und lässt dem derzeitigen Pächter keinen Spielraum für seine Planung. Der WCC zog daraus seine Konsequenzen und zog mit seinen Veranstaltungen in die Sporthalle der Allende-Schule.
Am 3. Januar verlegte Dr. Thomas Müller, Facharzt für innere Medizin, seine Praxis von Bad Freienwalde nach Wriezen und ist jetzt in den Räumen der einstigen Poliklinik am Sonnenburger Weg zu finden. Herzlich Willkommen in der Hauptstadt des Oderbruchs und weiterhin so erfolgreiches Wirken wie bisher.
1200 € konnte der Friseurmeister Daniel Schwefel am heutigen Tag für die Flutopfer in Südostasien überweisen, die er in seinen Salons am Sylvestertag eingenommen hatte. Auch hatten die Angestellten der beiden Salons in Wriezen und Neutrebbin auf ihre Trinkgelder verzichtet.
Der „Märkische Markt“ berichtete in seiner Ausgabe vom 5. Januar über den Überlebenskampf der Frauenbildungsstätte Franzenshof. Beeindruckend der kämpferische Optimismus des kleinen noch verbliebenen Teams.
Seit dem 18. Januar präsentiert sich nach einem Neustart „ www.oderbruch.de“ in neuem Gewand und sehr informativ.
Am 20. Januar öffnete das „Alcatraz “ wieder seine Pforten, doch der Trägerverein „Pro Wriezen“ hat zum 1. Januar 2006 seinen Vertrag mit der Stadt gekündigt.
Wie die „Märkische Oderzeitung“ in ihrer Ausgabe vom 21. Januar berichtete, befindet sich der Altar der imposanten Frankenfelder Kirche zur Zeit zur Reparatur in Wünsdorf.
Am 22. und 23. Januar warben Ellen Schmückert und Margit Wilke auf der Caravan- und Touristikmesse in Frankfurt/Oder für die Stadt Wriezen, während Hartmut Korn aus Neugaul seine landwirtschaftlichen Produkte anbot.
Am 25. Januar verstarb Dr. Klaus-Peter Groth, Facharzt für Allgemeinmedizin, der viele Jahre zum Wohle der Bürger unserer Stadt wirkte. Sein Tod riss eine große Lücke, die nur schwer wieder zu schließen sein wird. Wir Wriezener werden ihn in ehrender Erinnerung behalten.
Am 27. Januar wurde der vor 10 Jahren gegründete Tourismusverein „Tor zum Oderbruch“, dessen Markenzeichen und Sitz der Wasserturm in der Bahnhofstraße war, aufgelöst.
www.wriezen.de hat seit Ende Januar ein neues Konzept und bringt nur noch Nachrichten aus der Stadt und ihren Ortsteilen. Auch das Gästebuch und das Forum wurden fallen gelassen, dienten sie doch oftmals frustrierten Zeitgenossen dazu, Dampf abzulassen. Keinesfalls trug das zum Ansehen der Stadt bei.

Februar: Der WCC präsentierte sein diesjähriges Programm in der Turnhalle der Allende-Schule, was der Stimmung jedoch keinen Abbruch tat und das Publikum begeisterte. Auch die traditionsreiche Veranstaltung am Rosenmontag, gemeinsam mit den befreundeten Karnevalsvereinen, war wieder einmal ein Erfolg.
www.wriezen.de erinnerte an den 8. Februar vor 60 Jahren, als die Bevölkerung der Stadt vor der herannahenden Front evakuiert wurde.
Am 9.Februar weilte der Bürochef des Berliner Büros von JiJi Press aus Japan zu einer Reportage über Dr. Koyenuma in der Stadt.
In den Abendstunden des 9. Februar trafen sich die wriezener Ärzte, um gemeinsam mit den Kollegen aus dem Altkreis über die Neuregelungen im Notfalldienst zu diskutieren.
11. Februar: Zu einem Spieleabend fanden sich die Mitglieder der Abteilung Radsport der TSG Wriezen zusammen.
15.Februar.: Der Verein „Pro Wriezen“ spendete den Hirsch „Siggi I“ aus dem Wildgehege dem Heimattiergarten Müncheberg, der durch Wildfrevel einen Bock und 2 Kühe verlor.
16. Februar: Zu einer Vorstellung seiner neuen Praxisräume lud der Internist Dr. Müller seine Kolleginnen und Kollegen ein, um anschließend gemeinsam mit der Abteilung des  Krankenhauses die Möglichkeiten internistischer Diagnostik vorzustellen. Neue Wege wurden hier zum Wohle der Patienten, aber auch zur Kostendämpfung beschritten. Ein innovatives Vorhaben, das Unterstützung finden sollte und dem man nur beste Erfolge wünschen kann.
Am 18. Februar fanden sich die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr zu ihrer Jahreshauptversammlung ein. Über die hervorragende Arbeit der Wehr im vergangenen Jahr berichtete Stadtbrandmeister Jürgen Reichelt und auch die Rechenschaftsberichte des Sicherheitsbeauftragten Günter Kettner und des Jugendwehrleiters Torsten Oertel ergänzten den Bericht.
Am dritten Wochenende im Februar fand in der Justizvollzugsanstalt Cottbus ein Fußballturnier statt, bei dem die Mannschaft der JVA Wriezen den 2. Platz belegte.
Die Lüdersdorfer haben eine Sorge weniger: Ein Investor hat die leerstehende Schule gekauft, um darin künstlerisch tätig zu werden.
Am 24. Februar stellte die HAGEBA ihr neues Marketing-Konzept vor, das unter dem Motto „Mehr Auswahl, mehr Service, mehr Leben“ den Wohnungslehrstand noch in diesem Jahr von z.Zt. 10% auf 7 % senken soll. Nicht nur Mieter halten, auch neue hinzugewinnen, so lautet dabei die Devise.
Auf der Stadtverordnetenversammlung am 24. Februar konnten die Abgeordneten einen ausgeglichenen Etat für 2005 verabschieden, der ein Volumen von etwas mehr als 8,4 Millionen Euro hat.
Vor 10 Jahren, am 25. Februar 1995, wurde der TKC Wriezen gegründet, ein Sportverein, der sich bundesweit nicht nur durch die Ausrichtung des Koyenuma-Beach-Volleyball-Turniers einen Namen gemacht hat.
Am 25. Februar fanden sich rund 50 geschichtsinteressierte Bürger im Vereinshaus Frankenfelde ein, um einem Vortrag von Heinz Maßmann über die Stammschäferei zu lauschen.
Der Reifenservice Heinschke wurde als zweitbester von bundesweit 275 Anbietern im Kooperationsverbund MLX ausgezeichnet. Herzlichen Glückwunsch zu diesem Erfolg kurz vor dem 13. Jahrestag der Firma.
Auch der Sportshop DaSou hatte Grund zum Feiern: Europas größter Brancheninformationsdienst zeichnete das seit 12 Jahren existierende Sportfachgeschäft als „1 a Fachhändler“ aus.
Zum „Tag der offenen Tür“ lud die Salvador-Allende-Schule am 26. Februar. Schulleiter Ulrich Oestermann, der über 56 Lehrer verfügt, die 689 Schüler unterrichten, stellte das Konzept für die Oberschule vor.
Am 28. Februar eröffnete die 4. Apotheke in der Stadt.

März: Eine böse Überraschung hielt die Landesregierung für unser Wriezen am 2. März bereit. Die Stadt soll von der Zentreneinteilung des Landes völlig verschwinden. Der Bürgermeister kündigte gemeinsam mit vielen seiner Amtskollegen Proteste dagegen an.
Mit Wirkung vom 4. März hat Werner Selle, seit Jahrzehnten mit der Kommunalpolitik bestens vertraut, sein FDP- Kreistagsmandat zurückgegeben.
Am 5. März fand in der Stadt die 4. Hallen-Kindergarten-Olympiade statt, bei der sich die Knirpse der DRK-Kita „Freundschaft“ den ersten Platz holten.
Die „Märkische Oderzeitung“ berichtete in einem Artikel am 8. März über die  27 Frankenfelder Landfrauen, deren Verein bereits seit 1992 besteht.
Am gleichen Tag fand in Anwesenheit japanischer Gäste eine stille Kranzniederlegung auf dem Friedhof im Gedenken an Dr. Koyenuma statt.
Auch im „Alcatraz“ tat sich etwas, der Kindertreff hat wieder geöffnet.
Über den Fortgang der Arbeiten an der JVA informierte die „MOZ“ in einem Artikel am 17. März.
Querelen um einen privaten Arbeitsvermittler gab es im März in Wriezen. Noch am 15. März wurden neun Teilzeitarbeitskräfte für eine Büroerweiterung gesucht, wobei er den Arbeitslosen der Region mangelnde Flexibilität vorwarf, und schon am 19.März verkündete er. „Ich habe die Faxen dicke“ und räumte sein Büro in der Schützenstrasse.
In der Nacht vom 19. zum 20. März suchten wieder einmal Vandalen das Wildgehege in Wriezen heim und zerstörten die Schleuse zum Wildgehege.
Auch der Rummel war da. Zwei Schausteller versuchten mit nur mäßigem Erfolg die Wriezener, die eigentlich traditionell rummelfreundlich eingestellt waren, auf den Schützenplatz zu locken.
Am 21. März erklomm Manfred Klesse, stellvertretender Vorsitzender des NABU-Regionalverbandes Oberbarnim mit Hilfe der Drehleiter der Wriezener Feuerwehr den Storchenturm in Altgaul, um dort notwendige Luftschlitze zu bohren.
www.wriezen de informierte auf der Website der Stadt über den Stand der Baumaßnahmen am Rathaus in Wriezen.
2,3 Millionen Eier werden monatlich im Geflügelhof auf Homburgshöhe produziert, wie die MOZ in ihrer Ausgabe vom 27. März berichtete. Doch in den Supermärkten der Stadt stammen die Eier aus Holland, Italien, Schleswig-Holstein, Thüringen und Mecklenburg, nur wenige aus der Stadt.
In Vorbereitung auf die Gedenkfeier anlässlich des 60. Jahrestages der Kampfhandlungen in und um Wriezen berichtete der Stadtchronist vor der Stadtverordnetenversammlung über seine Recherchen zu diesem Thema. Weiterhin wurde darüber informiert, dass eine Erneuerung des Bahnübergang in der Odervorstadt geplant sei und entsprechende Fördermittel beantragt wurden. Auch wurde einer neuen Hauptsatzung für die Stadt zugestimmt.

April: Am 1. April  eröffnete die Frankfurter Anwaltskanzlei Trömel und Hempp im Gebäude der MIB, dem ehemaligen Landbaukombinat, ihr Büro. Den beiden gebürtigen Wriezenern auch von dieser Stelle aus einen herzlichen Glückwunsch.
Am 2. April trafen sich um 13 Uhr ca. 50 Bikerinnen und Biker der Stadt zu ihrer ersten Ausfahrt.
Nur wenig Freude blieb den Wriezenern an der Neuanpflanzung von Rhododendron am neuen Parkplatz vor der ehemaligen Spritfabrik Müller, denn schon in der Nacht zum 5. April haben Pflanzendiebe sich bereichert.
Am 6. April öffnete der Storchenturm Altgaul seine Pforten. Manfred Kleße, der stellvertretende Vorsitzende im Regionalverband Oberbarnim des Naturschutzbundes wurde vom Verein beauftragt, sich um dieses denkmalgeschützte Bauwerk zu kümmern.
Seit zehn Jahren gibt es in Wriezen die Solidargemeinschaft zum Schutz vor Kriminalität, der Siegfried Schwensow seit 2001 vorsteht. Seit 1. April gehen die Mitglieder wieder Streife in der Stadt, nachdem für 6 Einsatzkräfte die Mehraufwandsentschädigung bewilligt wurde. Eine Tatsache, die bundesweit auf Interesse stieß und das Fernsehen zu einer Reportage veranlasste.
Am 14. April fiel der Startschuss zum 2. Bauabschnitt des Radweges von Wriezen nach Bienenwerder. Innerhalb von sechs Monaten soll die 11 km lange und zirka 1,4 Millionen Euro teure Strecke fertiggestellt sein.
Am 15. April feierte der Wriezener Raumausstatter Burkhard Miesterfeld sein 25-jähriges Betriebsjubiläum. Dazu auch von dieser Stelle herzliche Glückwünsche.
Vom 10. bis zum 16.April hielten sich 22 Lehrer und Schüler des ungarischen Partnergymnasiums am Wriezener Leonhard – Euler – Gymnasium auf.
Am 17. April vor 60 Jahren brachen die Frankenfelder auf der Flucht vor der herannahenden Front zu einem gemeinsamen Treck auf, der sie nach Groß Medewege bei Schwerin führte. Auf Initiative des Heimat- und Geschichtsvereins und nach eingehender Recherche brachen rund 40 Frankenfelder auf, um mit dem Bus den Treck nachzuvollziehen.
Der Arbeitskreis Brandenburgischer Landgasthöfe traf sich am 18. April im Wriezener Ortsteil Rathsdorf, wo Alfons Breier mit Erfolg einen Landhasthof und Kräutergarten betreibt, zu einem Erfahrungsaustausch. Gemeinsam wurde die Aktion „.Heimische Kräuter – Gesundheit die man essen kann“ im Mai und Juni vorbereitet.
Zu einer Gedenkveranstaltung anlässlich des 60. Jahrestages der Zerstörung ihrer Heimatstadt trafen sich etwa 120 Wriezener und ihre Gäste im Plauderstübchen. Eingeladen hatte der Bürgermeister und der Stadtchronist berichtete über die schwere Zeit vom 1. Februar bis zum 20. April 1945, als die schöne alte Handelsstadt in Schutt und Asche sank.
Die „Märkische Oderzeitung“ berichtete in ihrer Ausgabe vom 21. April über die Arbeit der Erzieher in der Diakonie.
22. April 2005 - Ein großer Tag für den FSV „Blau-Weiß“ Wriezen: Brandenburgs Bildungs- und Sportminister übergab der Vereinschefein Regina Müller einen Scheck über 230 000 Euro zum Bau eines Sportfunktionsgebäudes im Stadion der Stadt.
Das Autohaus Müller wurde am 22. April in Stuttgart für langjährige hervorragende Werkstattleistungen und Servicequalität ausgezeichnet. Dazu herzlichen Glückwunsch.
Mitarbeiter des Westdeutschen Rundfunks befanden sich im Auftrag der ARD und des ZDF im April mehrfach in der Stadt, um eine Sendung am 3. Mai vorzubereiten, die sich mit den schweren Anfängen nach Kriegsende und dem Wiederaufbau in der Stadt in einer Live-Sendung des Morgenmagazins beschäftigen wird.
Auf der Stadtverordnetenversammlung am 28. April lehnten die Abgeordneten mehrheitlich das Angebot des Vereins „Pro Wriezen“ ab, die ehemalige Malzfabrik mit Humpensaal, Museum und Galerie zurückzunehmen. Die Schließung des Bahnübergangs am Weidenweg wurde beschlossen.

Mai: Das 15-jährige Firmenjubiläum konnte die Fahrschule Schirrmeister am 1. Mai feiern. Dazu herzlichen Glückwunsch.
Zum 73. Mal fand am 1. Mai in den Silberbergen das Moto-Crossrennen statt. 120 Fahrer gingen an den Start.
4. Mai: Die 10. Scheunenparty konnte am Vorabend des Himmelfahrtstages in Haselberg gefeiert werden.
Bei strahlendem Sonnenschein trafen sich die Wriezener und ihre Gäste am 7. Mai, um den 8. Deichtag zu begehen.
Die Frankenfelder Landfrauen hatten am 6. Mai ihre ehemalige Ärztin und deren Kraftfahrer ins Bürgerhaus eingeladen, um bei Kaffee und Kuchen aus vergangenen Zeiten zu plaudern.
11. Mai: Im Rahmen einer gemeinsamen Projektwoche, die sich mit den Kriegsereignissen vor 60 Jahren und mit dem Leben danach befasst, trafen sich Schüler der Wriezener Gesamtschule und des Gymnasiums  in Mieszkowice.
Einen unverständlichen „Spaß“ erlaubten sich Unbekannte, die in den Morgenstunden von einem Rettungswagen auf dem Klinikgelände mehrere Radmuttern lösten.
Seit der Monatsmitte strahlt das Rathaus der Stadt, die ehemalige Taubstummenanstalt und Motorsportschule in altem, neuen Glanz. Die Gerüste sind gefallen und erst jetzt kommt die Schönheit des Baus zur Geltung.
Die Wriezener Tanzgruppe „SAT“ nahm zum 4. Mal erfolgreich am Turnfest in Berlin teil und begeisterte mit ihrem Auftritten im Sonycenter, auf dem Schlossplatz und beim Karneval der Kulturen.
19. Mai: 54 Abiturienten des Euler-Gymnasiums feierten ausgelassen ihre bestandene Prüfung und den Abschied von ihrer Penne.
„Wir sitzen alle in einem Boot“ war das Motto zu einem Treffen der Bürgermeister, Amtsdirektoren und Kanuverleiher am 22. Mai zur Entwicklung des Wassersports in der Region.
25. Mai: Mit einem Fest beging das Krankenhaus der Stadt den Abschluss  der neunjährigen Sanierungs-, Um- und Ausbauphase.
26. Mai, früh um 7.00 Uhr – Spitzenmeldung von Antenne Brandenburg: EDEKA setzt Personal in Wriezen unter Druck und fordert Lohnverzicht um 300 bis 1000 € monatlich, sonst würde die Filiale geschlossen !
Guido Tamme feierte mit seiner Fassadenbaufirma am 28. Mai sein 10-jähriges Bestehen. Dazu kamen viele Kunden und Freunde, um Glück für die nächsten Jahre zu wünschen und der Stadtchronist schließt sich diesen Wünschen an.
Das 10-jährige Jubiläum beging auch der Verein „Sicher leben in Wriezen“, der zu einem erlebnisreichen Tag auf den Wriezener Marktplatz einlud.
Das überbetriebliche Ausbildungszentrum erstellte eine Karte über die Denkmäler in Wriezen, die in einem bunt bebilderten Prospekt vorliegt, aber auch über das Internet unter www.wriezen. de link Tourismus und danach Denkmal anzuschauen ist.
Im DAK-Städtevergleich, der brandenburgweit durchgeführt wurde, erstrampelte sich Wriezen einen 3. Platz mit 130,9 auf dem Fahrradergometer zurückgelegten Kilometern.
Die Katholische Gemeinde der Stadt nahm am 29. Mai Abschied von Ordenspater Grzegorz Mazur, der nach 6-jähriger Tätigkeit in Wriezen eine neue Wirkungsstätte erhalten hat.

Juni: Seit dem 1. Juni hat die Katholische Gemeinde der Stadt wieder einen Seelsorger: Pfarrer Bernd Bogensberger, dem wir auch von dieser Stelle Glück wünschen.
Am 3. Juni protestierten rund 600 Marktbesucher Wriezens mit ihrer Unterschrift gegen die drastischen Gehaltskürzungen für die EDEKA-Mitarbeiter, denen bei Nichtannahme der von der Geschäftsführung erhobenen Forderung mit der Schließung des Marktes gedroht wurde.
Zum ersten Wriezener Straßenfest luden die Händler und Gewerbetreibenden der Wilhelmstraße am 4. Juni und waren von der Resonanz überrascht. In Scharen trieb es die Wriezener und ihre Gäste auf die Bummelweile und immer wieder hörte man : „Und im nächsten Jahr wieder !“
200 ehemalige Abiturienten des Gymnasiums der Stadt trafen sich am 4. Juni zum Absolvententreffen.
Der Lehr- und Wanderweg „Tannensteig“ bestand am 8. Juni 25 Jahre und mit einer kleinen Gedenkfeier wurde daran erinnert.
Zu einem Benefizkonzert für die Freiwillige Feuerwehr der Stadt lud der Handwerkermännerchor aus Bad Freienwalde am 5. Juni in die Freilichtbühne und wurde in seinem Anliegen vom Karnevalsverein Wriezen unterstützt.
Am 12. Juni gab es die 11. Landpartie und auch zwei Höfe aus den Ortsteilen der Stadt beteiligten sich.
Am 13. Juni fand ein Erörterungstermin statt zum Bau weiterer Windkraftanlagen in der Gemarkung Frankenfelde / Haselberg statt. Ergebnis offen.
Am 18. Juni lud Eckhard Brennecke zum 2. Hafenfest und, wie schon im vergangenen Jahr, strömten die Wriezener und ihre Gäste und brachten Leben in das seit 1969 stillgelegte Gelände. Auf große Resonanz stieß die Fotoausstellung, die historische Ansichten zeigte.
In den Wasserturm in der Bahnhofstrasse ist seit dem 22. Juni wieder Leben eingekehrt. Isabella Drewianka betreibt dort neben ihrer Firma „Odertour-Radreisen“ einen neuen Informationspunkt für die Gäste der Stadt. Wir wünschen viele zufriedene Besucher und viel Glück in diesem denkmalgeschützten Anlaufpunkt.
Farina Winter vom KV Gut Holz Wriezen wurde am 17. Juni in Strausberg als beste Sportlerin des Jahres in Märkisch Oderland geehrt.
Zum 4. Mal trafen sich einstige und aktive Eisenbahner am 24. Juni im ehemaligen Lokschuppen, in dem zur Zeit 22 Dieselloks stehen, die den Grundstock für ein geplante kleines Technikmuseum bilden sollen.
Der 25. Juni gehörte der Wriezener Schützengilde 1585 e.V, die in diesem Jahr das 420-jährige Jubiläum feiern konnte und aus diesem Grund zum ersten Schützenfest seit der Wiedergründung im Jahr 1990 viele Gäste aus nah und fern begrüßen konnte.
Am 25. Juni empfing die Fußballmannschaft vom ehemaligen Verein „Empor Thöringswerder“ eine polnische Mannschaft aus Urbanowo zum Freundschaftsspiel.
Auch der Kreistag verkündete im Mai wieder einmal eine frohe Botschaft für die Stadt: das Gymnasium wird zum Ende des Schuljahres 2006/2007 geschlossen. Zwar bedeutet das keine Überraschung, doch auch hier galt der alte Satz: “Die Hoffnung stirbt zuletzt.“
Farina Winter vom Kegelclub Gut Holz Wriezen holte den Deutschen Meistertitel der Juniorinnen im Klassik-Kegeln nach Wriezen und wir gratulieren von dieser Stelle aus zu diesem grandiosen Erfolg.
Das Überbetriebliche Ausbildungszentrum meldete, dass Lehrlinge und Ausbilder der Einrichtung am Schauraum der Schinkelschen Bauakademie in Berlin mitarbeiten und gute Qualität abliefern.
Seit dem 27. Juni findet sich die physiotherapeutische Praxis von Kerstin Zeiske im eigenen Therapiehaus in der Steuerstrasse 5a. Viel Erfolg in den neuen Räumen sei auch von dieser Stelle aus gewünscht.
Âm 30. Juni hat Wriezen 8197 Einwohner, davon 4092 weiblich und 4105 männlich.

Juli: Am 1. Juli eröffnete Marion Scheibe in Eichwerder die Gaststätte „Zur Kaisereiche“ nach umfangreichen Renovierungsarbeiten und wir wünschen von dieser Stelle aus viel Erfolg und stets zufriedene Gäste.
In den Abendstunden des 1. Juli fanden sich die Wriezener und ihre Gäste zu ihrem alljährlichen Sommernachtsball auf dem Schützenplatz ein.
Mit Wirkung vom 12. Juli legte der CDU-Abgeordnete im Stadtparlament Dirk Kruczinski sein Mandat nieder
Wie die MOZ am 18. Juli berichtete, kämpft das Krankenhaus Märkisch-Oderland, zu dem auch die Einrichtung in Wriezen gehört, um einen neuen Tarifvertrag zur wirtschaftlichen Stabilisierung und zur Beschäftigungssicherung.
Am gleichen Abend erhielten 11 Absolventinnen des 5. Schulungskurses der Diakonie in Anwesenheit des Bürgermeisters ihre Zertifikate als ehrenamtliche Helferinnen.
Die Vereinsmitglieder der Kleingartenanlage „An der Volzine“ konnten den langersehnten Anschluss an das Wassernetz vermelden und damit ging ein langersehnter Wunsch der Mitglieder dieser Sparte in Erfüllung.
Zum 5. Koyenuma Beach-Volleyball-Turnier luden die Wriezener TKC-Aktiven in den Beachpark an der Freienwalder Strasse am 23. und 24. Juli. Über 60 Teams aus allen Teilen der Republik zeigten in mehr Als 120 Spielen hochklassige sportliche Leistungen.
In der letzten Juliwoche begannen die Sanierungsarbeiten an der vom Verfall bedrohten Biesdorfer Kirche. Vor allem im Dachbereich hat der Schwamm an dem aus Feld- und Backsteinen errichteten Gotteshaus seine Spuren hinterlassen.
Ein schweres Gewitter in den frühen Morgenstunden des 30. Juli führte zum Brand einer Scheune in Biesdorf und zu weiteren Schäden u.a. an Stromleitungen. Umgestürzte Bäume und herabgefallenen Äste behinderten den Verkehr.

August: Seit einiger Zeit bietet die Diakonie in Wriezen eine Schuldnerberatung an, die in Zeiten von Hartz IV besonders gefragt ist.
Am 6. August erfolgte beim Stadionfest des Fußballvereins Blau-Weiß Wriezen der erste Spatenstich zum Bau eines neuen Vereinsheims. 382 000 Euro werden in das Mehrzweckgebäude investiert.
Mit Beginn des neuen Schuljahres am 8. August erfolgte die Umbenennung der Salvador-Allende-Schule in „Grund- und Oberschule Salvador Allende Wriezen“. Voller Stolz nahmen 58 ABC-Schützen ihre Schultüten in Empfang. Doch 26 Kinder mussten aufgrund schulärztlichen Gutachtens zurückgestellt werden.
Am 10. August bestand das Autohaus Müller 25 Jahre. Zahlreich Gäste und Kunden gratulierten und auch von dieser Stelle sei Erfolg für die nächsten Jahre gewünscht.
Einem Bericht der Märkischen Oderzeitung am 11. August über die stadteigene Kommunale Wärmeversorgung war zu entnehmen, dass diese mehr als 2400 Haushalte vor allem in Wriezen, im Oderbruch, in Oderberg und auch in Eberswalde versorgt.
13. August: Zum ersten Mal in seiner Geschichte musste der Reitertag in Schulzendorf wegen fehlender Resonanz abgesagt werden.
Der 17. August war für Haselberg ein besonderer Tag. Tafeln zur Geschichte des Wriezener Ortsteiles wurden aufgestellt und bei einem Rundgang durch den Ort den  interessierten Zuhörern vorgestellt. Die damit errichteten „Blickpunkte“ geben einen anschaulichen Einblick in die Geschichte Haselbergs.
Am 20. August luden die Lüdersdorfer zu ihrem traditionellen Parkfest. Anke Hennig als Vorsitzende des Heimatvereins konnte zahlreiche Gäste begrüßen.
Am 26. August wurde Dr. Krebs, der langjährige Chefarzt der Anästhesie und Intensivtherapie am Krankenhaus Wriezen, nach 23-jähriger Tätigkeit von den Mitarbeitern der Einrichtung, ehemaligen Mitstreitern und Kollegen in den verdienten Ruhestand verabschiedet.
In den frühen Morgenstunden des 28. August beendeten „Gäste“ aus Bad Freienwalde und Hohenwutzen eine Tanzveranstaltung in der Stadthalle. Sie schütteten Buttersäure aus und die Feuerwehr musste anrücken, um die Halle zu belüften.
In der letzten Augustwoche fanden die Feierlichkeiten zum 20-jährigen Bestehen der AWO-Kita statt, die im März 1985 gegründet wurde.
Auf der Sitzung des Kreistages im August wurde über die schwierige finanzielle Situation des Krankenhauses Märkisch-Oderland gesprochen, zu dem auch die Einrichtung in Wriezen gehört. Es wurde nach Mitteln und Wegen gesucht, um das millionenschwere Defizit innerhalb der nächsten Jahre abzubauen.

September: Helmut Korn aus Neugaul stellte sich mit seinen Produkten auf der 5. Agrar-Touristik-Kultur-Messe im polnischen Krosno vor und wurde gemeinsam mit Mirko Zimmermann für die beste Messepräsentation ausgezeichnet.
Am 2. Septemberbestätigte der Amtsarzt das gehäufte Auftreten von Keuchhusten an wriezener Schulen.
Am 3. September lud der Heimat- und Kulturverein Schulzendorf zum diesjährigen Heimat- und Erntefest und viele Gäste aus Nah und Fern konnten begrüßt werden. Ein toller Erfolg.
In den Morgenstunden des 3.September musste die Polizei in Marienberg ( Schulzendorf ) 200 ausgerissenen Schafe in ihr Gehege zurück treiben.
Wie die MOZ in Ihrer Ausgabe vom 10.Sepember mitteilte, befanden sich zu diesem Zeitpunkt neun norwegische Lehrlinge im ÜAZ in Wriezen, um dort im Zimmereihandwerk ausgebildet zu werden.
Am 13. September vor 45 Jahren verstarb Dr. Hans Schmorell, der in einem Artikel der MOZ vom 22.09.aus diesem Anlass gewürdigt wurde.
Vom 14. bis zum 16. September feierte die Freiwillige Feuerwehr Wriezen gemeinsam den Bewohnern der Stadt und vielen Gästen das 150-jährige Bestehen der ältesten freiwilligen Wehr der Mark Brandenburg.
Am 15. September feierte der Schornsteinfegermeister Horst Liehr aus Wriezen sein Goldenes Meisterjubiläum und wurde auf einer Festveranstaltung in Frankfurt/Oder geehrt.
16.09.: Robert Mielke im Tischlerhandwerk und Marcel Maue im Dachdeckerhandwerk beendeten ihre dreijährige Berufsausbildung und wurden als Gesellen freigesprochen.
Unter 4 Extremradsportlern, die die Alpen auf unwegsamen Pfaden überquerten, befand sich auch Carsten Reichelt aus Wriezen.
17. September: Die Ostdeutsche Eisenbahngesellschaft tauft einen ihrer 25 Züge auf den Namen „Oderbruchhauptstadt Wriezen“. Die Taufe nahm in Gegenwart zahlreicher Einwohner und des Geschäftsführers der ODEG der Bürgermeister Uwe Siebert vor
18. September: Bundestagswahl ! Wahlbeteiligung 60,7 %. Von den abgegebenen gültigen Zweitstimmen entfielen auf die SPD 33,5 %, PDS-Die Linke 29,9 %, CDU 21,1 %, FDP 6,9 %, NPD 4,2 % und Grüne/Bd.90 2,7 %.
24. September: Zur Feier ihres silbernen Abiturjubiläums trafen sich die Ehemaligen aus Wriezen gemeinsam mit ihren damaligen Mitschülern der Brecht-Oberschule Bad Freienwalde.
25. September: Einem mittelalterlichen Schützenbrauch folgend, trafen sich die Mitglieder der Schützengilde zum „Schießen auf den Vogel“. Vogelschützenkönig 2005 wurde Dennis Breitfelder.
3 Auszubildende haben im September ihre Arbeit in der Stadtverwaltung aufgenommen.

Oktober: Seit dem 1. Oktober gibt es wieder Rondeel als Adresse für Gäste. Saren Puhlmann eröffnete in dem alten Wriezenern bestens bekannten Haus ein Pension. Zunächst stehen 2 Doppelzimmer zur Verfügung. Herzlichen Glückwunsch und stets zufriedene Gäste.
Am 8. Oktober stellte die Märkische Oderzeitung im Rahmen ihrer Artikelserie „Kindergärten aus der Region“ die Wriezener Kindertagesstätte „Freundschaft“ vor.
3. Oktober: Zum traditionellen Rassportkriterium „Rund um Wriezen“ konnte die TSG Wriezen 400 Radsportler aus 49 Vereinen am Start begrüßen.
Am 7. Oktober eröffneten Renate und Hartmut Weidner das Restaurant “Postkeller“, das seit mehreren Monaten geschlossen war. Herzlichen Glückwunsch und stets zufriedene Gäste.
In ihrer Ausgabe vom 12. Oktober berichtete die Märkische Oderzeitung über die Restaurierung des Frankenfelder Altarreliefs durch den Biesdorfer Bildhauer Norbert Blum und seiner Tochter Ottilie.
13. Oktober – ein bedeutsamer Tag für den sich entwickelnden Tourismus in der Region. Der 11,9 km lange Radweg von Wriezen nach Bienenwerder wurde als Teil des Oder-Neiße-Radweges eingeweiht.
Am 15. Oktober fand die 2. Mode- und Frisurenschau „Trend by Night“ statt, die, wie schon im vergangenen Jahr, ein voller Erfolg wurde. 140 Gäste waren von der von Friseurmeister Daniel Schwefel initiierten Veranstaltung begeistert.
Entsetzt und enttäuscht lasen viele Wriezener und die Bewohner der umliegenden Gemeinden am 19. Oktober in ihrer Heimatzeitung, dass die gynäkologisch-geburtshilfliche Station in Wriezen aufgelöst und nach Strausberg verlegt wird.
21.Oktober: Nach umfangreichen Umbauarbeiten lud die „Feldklause“ zur Eröffnungsfeier. Ein gutes Gelingen sei dem jungen Team von dieser Stelle aus gewünscht.
Auch am 21. Oktober wagte Michael Hoppenheit den Schritt in die Selbständigkeit und bietet mit dem Slogan „Hausengel Michael“ seinen Service rund ums Haus an. Viel Glück und Erfolg sei ihm gewünscht.
Am gleichen Tag las man in der Märkischen Oderzeitung, dass die orthopädische Abteilung im Wriezener Krankenhaus im Rahmen des Sanierungskonzeptes weiter aufgewertet wird.
Am 23. Oktober lud der Förderverein Biedorfer Kirche zu einem Gottesdienst zu Ehren des Heiligen Hubertus, des Schutzpatrons der Jäger.
Die Arbeiten zur Sanierung der Biesdorfer Kirche gingen auch im Oktober zügig voran, so dass die Weihnachtsandacht schon unter neuem Dach gefeiert werden kann.
Die HAGEBA präsentierte sich am 24. Oktober mit einem neuen und kundenfreundlichen Eingangsbereich und nutzte gleichzeitig die Gelegenheit, ihr Leistungsangebot darzustellen.
Auch vor dem erfolgsgewohnten ÜAZ macht die schwächelnde Konjunktur nicht halt, erstmals seit dem Bestehen der Einrichtung musste 5 Mitarbeitern betriebsbedingt gekündigt werden.
Der Märkische Markt berichtete in seiner Ausgabe vom 26. Oktober über das Engagement des Ortsvereins Haselberg 1375 und die vielfältigen Initiativen seitens der Bürger des Ortes.
Auf ihrer Stadtverordnetenversammlung am 27. Oktober beschlossen die Abgeordneten mehrheitlich nach heftiger Debatte die Übertragung des Freizeithauses „Alcatraz“ im ehemaligen Amtsgericht an den Christlichen Verein Junger Menschen (CVJM) in Seelow. Widerstand gegen diesen Beschluss kam vom TKC. Der Verein „Pro Wriezen“ hatte sich als Betreiber zurückgezogen.
Auf derselben Sitzung sprachen sich die Abgeordneten für den Erhalt des Amtsgerichts in Bad Freienwalde aus und unterstützten den Ausbau des Flugplatzes in Neuhardenberg.
Wriezener Senf in Schwerin ! Sven Durau präsentierte seine Produkte am letzten Wochenende im Oktober auf der dort stattfindende Fach- und Verbrauchermesse.
Der SPD-Ortsverein bestätigte im Oktober Edward Rapp als Vorsitzenden.
Beim Wriezener Carnevalsclub gab es einen Wechsel an der Spitze. Der langjährige Präsident Jürgen Reichelt legte aus persönlichen Gründen sein Amt nieder. Dr. Lothar Wesolek übernahm das Präsidentenamt.
Der NABU-Regionalverband konnte auf eine erfolgreiche Altgauler Saison zurückblicken. 942 Besucher kamen in das von ihm betriebene Storchenmuseum.

November: 1. November: Anke Hennig, Vorsitzende des Heimatverein in Lüdersdorf, lud zum Vortrag über Australien.
Am 2. November besuchten 6 Neffen des in Wriezen verstorbenen japanischen Arztes Dr. Koyenuma das Grab auf dem Friedhof. Auf einer Zusammenkunft mit dem Koyenuma-Komitee wurde  ihnen über die Stadt und die Leiden der Bevölkerung 1945 berichtet.
Der umstrittene Windpark im Bereich Wriezener Höhe wächst weiter. Zu den bestehenden 12 Türmen kommen weitere 16 hinzu.
Am 9. November traf eine Delegation aus dem japanischen Hachioji, dem Geburtsort des in Wriezen verstorbenen Arzte Dr. Koyenuma ein, um ihren ehemaligen Mitbürger an seinem Grabe zu ehren und den Wunsch nach intensiven Beziehungen zwischen beiden Städten vorzutragen.
Auch das ÜAZ hatte in der ersten Novemberwoche internationale Gäste. Diesmal weilte eine Gruppe von Ausbildern und Schülern einer Berufsschule aus Riga in der Ausbildungsstätte.
Am 11. November übernahmen die Narren des WCC so wie in jedem Jahr die Macht und Uwe Siebert musste den Stadtschlüssel übergeben. Der Auftritt des neuen Präsidenten Dr. Lothar Wesolek war von den Wriezenern mit Spannung erwartet worden und wurde ein voller Erfolg.
15. November: Grosse Freude beim Opelhaus Müller: Bei internen Werkstatt-Tests der DEKRA gab es Bestnoten und dafür von der Adam-Opel-AG den „Goldenen Schraubenschlüssel“. Herzlichen Glückwunsch !
Am 18. November gab die Stadt einen Empfang zu Ehren der im Stadtgebiet tätigen ehrenamtlichen Helfer, um ihnen für die geleistete Tätigkeit zu danken. 40 Frauen und Männer erhielten ein kleines Geschenk und den Eintrag ins Ehrenbuch der Stadt.
Über das Duo Karlheinz Schröder und Fritz Petersdorf, das seit 20 Jahren Lieder für den Wriezener Karneval schreibt, berichtete die MOZ in ihrer Ausgabe vom 19. November.
Richtfest des neuen Mehrzweckgebäudes im Stadion der Stadt konnte am 25. November gefeiert werden und die Präsidentin des SV Blau-Weiß konnte traditionell den letzten Nagel ins Gebälk hämmern.
Am 25. November lud Altkietz zum Lichterfest, und der älteste Ortsteil der Stadt erstrahlte in vorweihnachtlichem Glanz.
Der 26. November stand wieder einmal ganz im Zeichen des Karnevals. Die Narren des WCC hatten in die Turnhalle der Allende-Schule geladen und boten dem vollen Haus ein Feuerwerk karnevalistischen Treibens unter dem Motto: „Karneval ist unser Leben“.
Der in Gründung befindliche Deutsch-Polnische Förderverein machte in der Gaststätte „Zur Kaisereiche“ in Eichwerder auf sich aufmerksam.
Am 29. November wurde der langjährige Vorsitzende der Alters- und Ehrenabteilung im Kreisfeuerwehrverband, Wilfried Ehrenberg aus Wriezen, im Seniorentreff mit einem Festakt verabschiedet.
Bei den Ostdeutschen Meisterschaften im Langsamrauchen gewannen die Vertreter der Stadt, die im Danpipeclub organisiert sind, den ersten Platz. Herzlichen Glückwunsch !
Unter dem Namen „die Zeitung“ tauchte in den Briefkästen der Stadt und im Oderbruch eine neue, durch Werbung finanzierte Monatszeitung auf, die über regionale Ereignisse informieren wird. Auch von dieser Stelle aus sei dem Redaktionskollegium gratuliert und viel Erfolg gewünscht.
Unter www.tsg-wriezen.de ist nunmehr ein weiterer Verein der Stadt online zu erreichen.

Dezember: Am 1. Dezember setzte der Bürgermeister Uwe Siebert per Schalter eine Sonnenkraftanlage auf dem Dach des Wohnblocks in der Hospitalstrasse in Betrieb.
3. Dezember: Zwei junge Wriezener, Diana Peters und Matthias Schrot, retteten in den frühen Morgenstunden einem schwer verletzten Berliner das Leben, dessen Auto nach einem Unfall in Flammen stand. Dafür wurde ihnen am 9. Dezember von Polizeihauptkommissar Dieter Fuhrmann gedankt.
In den frühen Morgenstunden des 4. Dezember wurde in der Stadthalle die diesjährige Miss Märkisch-Oderland gekürt. Die 17-jährige Anne Neumann stammt aus Erkner und setzte sich gegen 9 Mitbewerberinnen durch.
Am 7. Dezember holten die Oderfischer ca. anderthalb Tonnen Karpfen aus dem zuvor abgelassenen Stadtsee.
Vom 9. bis zum 11. Dezember fand in Wriezen die 13. Kreisschau für Rassegeflügel und Kaninchen statt Der 10-jährige Maximilian Will aus Wriezen erhielt für seine züchterischen Erfolge die Bundesmedaille.
11. Dezember: Der RBB sendete in den Vormittagsstunden eine Reportage über Wriezen.
14. Dezember: Aus Protest gegen Honorarkürzungen und ausufernde Bürokratie schlossen sich die Wriezener Ärzte ihren Eberswalder Kollegen an und öffneten nicht ihre Praxen.
Zur letzten Sitzung in diesem Jahr trafen sich die Stadtverordneten. Nachdem der Bürgermeister den Etatentwurf für 2006 zurückgezogen hatte, wird die Stadt mit einer vorläufigen Haushaltsführung ins neue Jahr gehen. Die Abgeordneten verabschiedeten eine ordnungsbehördliche Verordnung und einen Verwarn- und Bußgeldkatalog.
Am 17. Dezember wurde der traditionelle Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz und in der Wilhelmstrasse durch die Kämmerin der Stadt eröffnet. Auch Petrus hatte ein Einsehen, nachdem er am Tag zuvor Sturm und Regengüsse über die Stadt niedergehen ließ.
Hobbyfotografen der Stadt luden zur gleichen Zeit zur Besichtigung einer Ausstellung in das alte Brauhaus in der Wilhelmstrasse.
21. Dezember: Zum 2. Mal blieben die Wriezener Arztpraxen an diesem Mittwoch aus Protest gegen die mangelhafte Honorierung der ärztlichen Arbeit geschlossen.
Nach nahezu 37-jähriger ehrenamtlicher Tätigkeit trat Winfried Rosenfeld von seinem Amt als Leiter der Frankenfelder Feuerwehr zurück.
Sein 40-jähriges Dienstjubiläum beging der Leiter der Adlerapotheke Dr. Wilfried Rödel am 28. Dezember.
29. Dezember: Nachdem am Vorabend Rundfunk und Fernsehen sich mit Unwetterwarnungen nahezu überschlugen, waren in der Nacht gerade mal 8 cm Schnee gefallen und die Stadt bot das Bild, an das sich viele ältere Bürger noch erinnern können, wie in einem für unsere Breitengrade einst normalen Winter.. Nur die Pferdeschlitten fehlten in der Wilhelmstrasse. Doch am Abend gab es dann bis zu 20 cm Neuschnee.
Die noch in ihrer Gründung befindliche Deutsch-Polnische Freundschaftsgesellschaft in Altwriezen gab ihre Vorhaben für das Jahr 2006 bekannt, die eine Intensivierung der Beziehungen zum Nachbarland vorsehen.
Schon bevor die umstrittenen 16 neuen Windräder auf der Wriezener Höhe sich drehen, sorgten sie schon für Ärger. Frank Dumke, Ortsbürgermeister von Lüdersdorf, musste sich beim Transportunternehmen darüber beschweren, dass durch die rücksichtslose Fahrweise Teile der Strasse und des Parks  zerstört wurden.